Montag, 20. Juni 2011
Ich mach Dich fertig! (3)
Sooo, jetzt muss auch mal wieder was beim Fertigmachbuch weitergehen!
Gefunden hab ich die in der Blumenvase in meinem Büro :-)
Sonntag, 19. Juni 2011
Glendalough (7)
Am letzten bank holiday Monday war ich wieder in Glendalough. Diesmal hab ich den orangen Weg genommen. Dabei geht man am Wasserfall vorbei einen kleinen Hügel hinauf und hat dann von oben eine gute Aussicht auf den Lower Lake und die Klosteranlage.

Dann geht's weiter, ohne weitere Steigung. D.h. wesentlich weniger anstrengend als beim letzten Mal - aber auch etwas weniger eindrucksvoll - wenn man schon die andere Aussicht genossen hat :-)) Der Weg führt nicht zum Upper Lake, sondern weg vom Tal der Zwei Seen; man sieht die Wicklow Mountains und geht durch eine Waldlandschaft.


Weil ich dann noch nicht erledigt war und auch noch genügend Zeit hatte, bin ich auch noch den schwarzen Weg entlang gegangen. Der führt auf der anderen Seite des Lower Lake entlang und wird als Art Geheimnis/Geheimtipp angepriesen. Hmmm. Auch hier nur eine anfängliche kleine Steigung und dann nicht mehr anstrengend. Schnell wurde mir aber klar, wieso der Weg "schwarz" heißt; irgendwie wirkt hier alles düster und etwas tot...
Samstag, 18. Juni 2011
Drogheda
Drogehda, nördlich von Dublin, wurde 911 von den Wikingern gegründet. Mein Reiseführer beschreibt es als "kein touristisches Muss" - und ich kann mich dem anschließen :-) Es gibt ein paar Sights, die in maximal 1 Stunde erledigt sind, ansonsten wirkt die Stadt nicht so ansprechend.
Also, da gibt es das St. Laurence Gate aus dem 13. Jahrhundert, das als die schönste Toranlage Irlands (klar, ein Superlativ...) gilt.
Im Stadtzentrum der Tholsel, und man hat auch einen Blick auf den Martello-Tower, in dem das Millmount Museum untergebracht ist. Eigentlich bin ich wegen dieses Museums nach Drogheda gefahren. Alle Prospekte und das Internet haben mir für den anvisierten Tag ein geöffnetes Museum versprochen. Als ich einen Parkplatz gefunden und den Hügel erklommen hatte, war es natürlich zu...
Aber wenigstens hatte man von dort oben einen guten Blick über die Stadt. Selbst bei Regen :-)

Das Foto find ich gut gelungen - Blick über 2 Brücken auf das Aquädukt.
... und dann gibt es wieder Mal jede Menge Kirchen - und mindestens diese beiden heißen St. Peter. In einer davon ist offenbar der einbalsamierte Kopf des einzigen irischen Märtyrers zu bewundern. Das hab ich mir dann doch nicht gegeben :-)
Also, da gibt es das St. Laurence Gate aus dem 13. Jahrhundert, das als die schönste Toranlage Irlands (klar, ein Superlativ...) gilt.
Freitag, 17. Juni 2011
Old Mellifont Abbey
Die Mellifont Abbey war das erste Zisterzienserkloster in Irland, gegründet 1142. Darum also das "Old" in der heute zu besichtigenden Ruine. Der irische Name Mhainistir Mhór besagt außerdem, dass es außerdem die größte Abtei ist. Wär ja auch wunderlich, wenn es mal ohne Superlativ abginge :-)
Der ungewöhnlichste Teil der Abtei ist das achteckige Lavabo, das den Mönchen dazu diente, sich vor den Gebeten zu waschen. Zu diesem Zweck haben sie nicht einfach das Wasser aus dem nahen Fluss verwendet, sondern ein komplexes Leitungssystem gebaut, um sich saubereres Wasser aus den "Bergen" zu holen. Schon toll!
Donnerstag, 16. Juni 2011
Slane
Slane liegt etwa 40-50 km nördlich von Dublin - und ist mal zur Abwechslung keines dieser ganz typischen irischen "Dörfer" (im Sinne von: lauter kleine, bunte Häuschen die Hauptstraße entlang). Schon die Anreise ist "speziell" - es geht ziemlich bergauf. Bevor man den Hügel erklimmt, kommt man aber bei einem Stück Stadtmauer vorbei, ...
... und entdeckt die alte Mühle.

Ein bisschen außerhalb ist das Slane Castle, das in Privatbesitz ist. In der Eingangshalle sieht man die drei Wappen der aktuellen drei Generationen an Hausherren (der jüngste wurde gerade 2 Jahre alt :-)). Vor dem Schloss findet jährlich ein riesiges Konzert statt, und offenbar sind diverse Bands bestrebt, ihre neueste CD im Schloss uraufzuführen. Irgendwer von U2 ist der Taufpate des kleinen Prinzen. Man kann auf dem Schloss auch heiraten - im Empfangssaal kommt man sich vor, als säße man IN der Hochzeitstorte (voll cool :-))). Die anderen Räume sind allerdings eher enttäuschend. 1991 ist nämlich ein guter Teil des Schlosses abgebrannt, darum gibt es kaum noch Originalmöbel o.ä.
Am Hauptplatz steht an jeder Ecke ein identisch aussehendes Haus - die 4 Sisters.
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