Dienstag, 14. August 2018

Hallstatt

Von der Talstation der Eishöhle wurden wir mit dem Taxi zum See nach Obertraun geführt und sind von dort mit dem Boot nach Hallstatt gefahren. Sehr nett!






Schloss Grub

Eisenbahnbrücke und Fußgängerbrücke (Rundwanderweg um den See)


Hallstatt von Weitem :-)


In Hallstatt haben wir dann einen kleinen Stadtspaziergang gemacht.


Hübsche Häuschen, auf diversen "Ebenen" und teilweise direkt an den Berg gebaut. Enge Gassen, bergauf und bergab. Kein Verkehr, dafür Touristenmassen. Interessant zum Besuchen, aber wohnen möchte ich dort nicht :-)






Die Stiegen rauf geht's dann auch zu einer der Kirchen ....


... von wo aus man einen tollen Ausblick auf den Ort und den See hat.


Interessant auch die Bootsgaragen :-)


... und Schwäne sieht man auch :-)


Zum Abschluss waren wir auch noch im Beinhaus.


Montag, 13. August 2018

Eishöhle und Museum

Am nächsten Tag ging's dann etwas geruhsamer zu. Mit der Gondel auf den Berg, in die Eishöhle.



Dort trifft man gleich mal die Entdecker, die ein Bärenskelett ausbuddeln. Darauf hin taucht auch der Bär auf, und man wird immer wieder von seinem Schatten verfolgt.


Und dann kommt endlich das Eis :-) Am beeindruckendsten die riesige Eissäule, die dann auch in allen Farben beleuchtet und mit Musik in Szene gesetzt wird.





Außerdem gibt's noch einen riesigen Eisblock, und jede Menge Eisvorhänge.



Zum Abschluss geht's über eine Hängebrücke, die ein bissl wackelt, darum sind auch die Fotos von dort aus nicht so wirklich scharf :-)



Und kurz vorm Ausgang noch ein gefrorener Wasserfall :-)


Danach waren wir noch im Museum, wo es alte Zähne ...



... und Schnecken gibt.


In eine der Schnecken kann man dann auch selbst klettern.




Als Belohnung gab's dann ein lustiges Eis.


Sonntag, 12. August 2018

Gjaid

Die Idee vom Dachsteinurlaub war, mit dem Bähnchen rauf zu fahren, und dort dann auf der Ebene spazieren zu gehen. Und so haben wir uns für den ersten Tag gleich die lange Wanderung vorgenommen, auf der "obersten Ebene", Talstation Gjaid. Eine 6 h Wanderung. Hm.

Zuerst mussten wir schon mal rd. 20 Minuten zur Gondelstation gehen. Bergauf. Uff. Dann ging's mit 3 verschiedenen Gondeln nach oben. Sehr schöner Ausblick!






Oben angekommen, ging's dann los.



Nach ca. 5 Minuten ist man, auf einem breiten Weg, bergab, bei der Gjaidalm. Noch alles ok.



Dort gibt's einen kleinen Streichelzoo, ...


... und man kann die Kühe und Ponies auf der Weide beim Spielen beobachten. Noch alles ok.
 

Dann beginnt der eigentliche Wanderweg. Der ist ca. 50 cm breit und geröllig. Das wäre noch akzeptabel. Es geht aber auch die ganze Zeit auf und ab, meistens über recht hohe Steinstufen. Es hat rd. 30 Grad und gibt keinen Schatten. Schnauf und schwitz. Nach einer halben Stunde macht's keinen Spaß mehr.


Aber die schöne Aussicht, u.a. auf den Dachsteingletscher, entschädigt ein bissi, und so schleppe ich mich weiter bis zur ersten Hütte.




Dort kommen wir dann programmgemäß nach 2 h an. Handy sagt, wir sind bislang 74 Stockwerke gestiegen. Müde Beine kommen zum Schwitz und Schnauf dazu. Zur Belohnung gibt's ganz viel  Apfelsaft und deftige Brote.


Ich bestreike, noch zur nächsten Hütte (weitere 1,5 h) zu gehen (weil, von dort muss man dann ja auch wieder 3,5-4 h zurück....). Wir beschließen, den Anfang des Weges dort hin zu gehen. Angeblich ist das als Reitweg ausgelegt (ex post: KEIN Pferd würde dort laufen!!!!). Anstatt dann weiter zur Hütte rauf zu klettern (das wird so angekündigt), zweigen wir ab und gehen "direkt" wieder zur Gjaid Alm.

Tja.

Der Wanderweg ist nur kein Wanderweg, sondern lediglich ein paar Markierungen im Gestein. Man klettern rauf und runter, was bei ungemsenhaften Genen, müden Beinen, Schwitz und Schnauf alles andere als bequem ist. Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich ausgerutscht bin. Ein paar Schramm hab ich noch 10 Tage danach :-( Meine Streikversuche werden ignoriert. Ich muss weiter :-(



Irgendwann muss man sich dann mittels Seil abseilen. Das ist aber gar nicht mal so schlimm. Wenigstens kann man sich mal wo anhalten.



Danach kommen noch viel doofere Stellen - abwärts klettern, aufwärts auf allen vieren über recht glatte und steile Steinblöcke. So gaaaar nicht lustig. Das wird deutlich - weil es keine Fotos mehr davon gibt. Ich will nur noch zurück zum Bähnchen!!!!

Wir erwischen die vorletzte Gondel, waren somit rd. 6 h unterwegs. Totale Erschöpfung. 19 km, 110 Stockwerke (kann nicht stimmen, müssten mindestens 300 sein!!!).


Die Aussicht aus der Gondel kann ich dann endlich wieder genießen :-)



Von da oben sieht man auch den Eingang zur Mammut- und Eishöhle. Die stehen für die nächsten Tage am Programm.