Sonntag, 5. Juni 2016

Powerscourt Gardens

Mit dem Mai-Besuch gab es wieder mal einen Ausflug in die Powerscourt Gardens. Bei schönstem Sonnenschein haben wir den Blick auf das Haus genossen (innendrin gibt es da ja nichts zu besichtigen) ...
 
 
 


... und dann einen Spaziergang durch die diversen (blühenden) Gärten gemacht.


Japanese Gardens


Wäldchen



Haustierfriedhof


Aussichtsturm ...


... mit Blick auf die Wicklow Mountains


Zum Abschluss dann noch ausprobiert, ob der Froschkönig im verwunschenen Brunnen sitzt, aber kein Glück gehabt. Wär mir aber eh nicht sicher gewesen, ob ich den Frosch hätte küssen wollen :-)


Und dann ging's mit dem Auto wieder zurück. Der Hubschrauber war nämlich für wen anderen reserviert.


Samstag, 4. Juni 2016

No emergencies, please

Seit Mittwoch hab ich an Armen und Beinen einen Ausschlag. Zuerst dachte ich, das sind Gelsenbisse oder so. Wurde aber immer schlimmer, obwohl ich zwischendurch in Brüssel war, d.h. weg vom irischen (oder vielleicht noch schwedischen) Ungeziefer. Also verdächtige ich mal irgendwas, was ich gegessen und nicht vertragen hab. Da es heute nicht nur gejuckt, sondern gebrannt und gewummert hat, hab ich beschlossen, doch mal zum Arzt zu gehen. Tja. Nur ist halt mal wieder Samstag. Ich sollte mir echt abgewöhnen, immer am Wochenende einen Arzt zu brauchen - da arbeitet nämlich keiner.

Also hab ich mir gedacht, ich schau im Krankenhaus vorbei und frag dort, ob die sich das anschauen oder wissen, welcher Arzt Wochenenddienst hat. Im Wartebereich des "Emergency Department" nur 2 Leute, also gleich zur Registrierung. Dort musste mal erläutert werden, wie das für mich funktionieren könnte, weil ich ja nicht in Irland versichert bin. Sie hat dann beschlossen, ist eigentlich eh egal. Weil: Wenn man nicht vom praktischen Arzt überwiesen wird, zahlt man EUR 100. Ähem?! Ich glaub die Chance, dass man eine Überweisung hat, wenn man am Samstag Vormittag in die Notaufnahme eines Krankenhauses geht, ist ziemlich gering?!? Anyway. Man bekommt immerhin angeboten, die EUR 100 über ein Monat lang stückerlweise abzuzahlen. Irland halt. Nächste Herausforderung waren dann die Kontaktdaten meiner nächsten Angehörigen. Österreichische Kontakten wollen sie da naturgemäß nicht, und wenn man in Irland niemanden hat, macht sie das auch nicht glücklich. Hab halt dann eine Kollegin angegeben (und mir gedacht, die werden sie schon nicht anrufen müssen, ist ja nur ein Ausschlag :-)).

Jedenfalls musste ich dann nicht lang warten und bin gleich von einer Krankenschwester abgeholt worden, die sich erkundigt hat, was los ist und sich meinen Ausschlag angeschaut hat. Dann war auch gleich ein Pfleger da, und gemeinsam haben sie beschlossen, das sind doch irgendwelche Insektenstiche. Dann kam eine junge deutsche Ärztin, was die Diskussion (auf Deutsch) etwas vereinfacht hat. Sie weiß allerdings auch nicht so recht was es ist, schließt sich aber der Meinung der anderen an, dass das Insektenstiche sind. Auf meine Frage, wie es dann mehr werden kann, wann ich in 3 verschiedenen Ländern bin kommt die Antwort, dass sich die Tierchen halt bei mir eingerichtet haben und mitgekommen sind. Und auf die Frage, warum dann nur ich was hab und nicht auch die, die sich das Hotelzimmer mit mir teilen, die Aussage, die Tierchen mögen halt nur mich. Not very convincing. Sie beschließen, mir mal Blut abzunehmen.

Inzwischen verschwindet die Ärztin. Kommt dann wieder, mit ihrem Smartphone in der Hand - wo sie zwischenzeitlich gegoogelt hat, was ich haben könnte. Ah ja. Dann fragt SIE MICH, ob ich gesund bin. Äääähhhh??? Sie beschließt, dass es schon nix Schlimmes sein wird, ich soll halt eine Salbe drauf tun und Wäsche waschen, und dann wird schon wieder alles OK. Auf das Ergebnis der Blutprobe brauch ich auch nicht warten, ich schau eh fit aus, wird schon alles passen. Na super (ich mag Blutabnehmen so gar nicht - war das dann wieder nötig???).

Hm. Ich hoffe, ich hab nie einen richtigen Notfall - so überzeugend war dieses Krankenhauserlebnis nicht :-))

Not yet fully

Also, der Abflugsbereich vom Brüsseler Flughafen sieht dann doch noch nicht wieder "normal" aus. Wenn man vom Flughafenbus aussteigt, kann man nicht durch den gleich daneben liegenden Eingang rein, sondern muss durch die Parkgarage ein paar Stockwerke raufgehen. Dort steht dann ein Zelt mit einer ersten Sicherheitskontrolle, die recht schnell ging, obwohl nur 2 Schalter betrieben wurden. Dann geht man in den Flughafen und in den "Schengen-Bereich" - d.h. ein anderer Bereich als ich sonst nehmen muss, wenn ich zurück nach Irland fliege. Zuerst mal Boarding pass einscannen, dann zur Sicherheitskontrolle, wo man nochmal den Boarding pass einscannen muss. Diesmal gibt es viele Schalter, geht schnell. Zwischendurch sieht man immer wieder Polizei und Militär. Nach der Security weiter zur Passkontrolle, die wohl eine temporäre Übergangslösung ist - man kommt nämlich am hinteren Ende des Nicht-Schengen-Bereichs raus. Dort ist dann auch ein bissl Baustelle, mit Abtrennwänden und "eingezogenen Gängen", bis man zu den Abfluggates kommt. Dort ist wieder alles wie immer.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Grand Canal Bootsfahrt

Als ich noch am Grand Canal gewohnt habe, habe ich wiederholt die Boote beobachtet, die dort entlang fahren - inkl. einem Restaurantboot. Also haben wir das kürzlich auch mal selbst ausprobiert. Abfahrt war beim Grand Canal Dock. Wurde aber verzögert, weil das Boot erst noch aufgeladen werden musste (nein, nicht das Essen und Trinken, sondern ganz banal Strom). 
 

Innendrin war es sehr platzeffizient ausgestattet - so viele (kleine) Tische auf so engem Raum würde man wohl in jedem anderen Restaurant kritisieren, hier ist es aber was Besonderes :-) Und es gab dann auch einiges an bonding und bridging an bzw. zwischen den Tischen.


Es gab ein Drei-Gänge-Menü. Sehr lecker :-)




Aber natürlich ging es in erster Linie nicht um das Essen, sondern um die Bootsfahrt. Da es noch hell war, als es los ging, haben wir den ersten Teil der Fahrt an Deck verbracht, uns die Spiegelung der umstehenden Häuser im Wasser angesehen ...


... und gaaaaanz knappe Brückendurchfahrten erlebt!


Am spannensten waren aber die Schleusen. Man kommt hin, dann wird manuell die Schleuse geöffnet. Das Boot fährt rein ...



... gaaaaanz knapp geht sich das aus ...


... dann wird das Wasser ein- oder ausgelassen und man steigt oder sinkt. Dann wird die Schleuse auf der anderen Seite wieder aufgemacht und man fährt raus. Schleuse wieder zu.





Mittwoch, 1. Juni 2016

Back to normal?

Gerade in Brüssel angekommen. Im Ankunftsbereich vom Flughafen sieht alles aus wie immer, d.h. wie "vorher". Allerdings viel Polizei und viel "Ask me" Personal mit leuchtgelben Jäckchen. Im Busbereich ein paar Absperrungen, aber "mein" Bus fährt, wo er immer gefahren ist. Bleibt abzuwarten, wie es am Freitag im Abflugsbereich ist.