... mit Gebasteltem und Süßem :-)
Erlebnisse, Erfahrungen und Einblicke
Das hatte ich jetzt auch schon 2 Mal: Um 10 Uhr abends fängt mein Handy wild an zu vibrieren, und es wird ein Notfallsalarm gesendet. Mit der Info, dass man am besten am nächsten Tag zu Hause bleibt, weil es ein Unwetter gab. Beim ersten Mal hat es nur ein bisschen geregnet, beim zweiten Mal dann schon deutlich mehr.
Gestern hatte ich einen Bürotag, und bin somit kurz vor 7.00 aufgebrochen, zur Busstation. Nach 20 Minuten Warten war immer noch keiner da. Ist dann aber doch irgendwann gekommen und hat mich zum 2. Bus gebracht. Der steht normalerweise an der Busstation (ist der erste des Tages). War aber nix da. Ich wusste natürlich nicht, ob er da war und schon weg ist oder noch nicht da war. In Ermangelung von Alternativen hab ich also mal gewartet.
Dann kam auch ein Bus mit der richtigen Nummer, ließ Leute einsteigen. Als der Busfahrer ausstieg, mit einem anderen zum Diskutieren angefangen hat, und der Motor abgestellt wurde, dachte ich mir schon "na super". Bin aber trotzdem sitzen geblieben. Mangelnde Alternativen, siehe oben. Ich hatte das Gefühl, dass die den Bus "rebooten", und tatsächlich haben sie ihn irgendwann wieder angestellt und wir sind losgefahren. Die elektronische Anzeige der nächsten Stationen hat dann auch irgendwann wieder funktioniert - aber nicht die Station angezeigt, die ich brauchen würde. Habe dann beschlossen, bei der nähesten auszusteigen und zu Fuss den restlichen Weg zur Arbeit zu gehen. Ca. 20 Minuten, bergauf. Keuch. Aber ich bin angekommen.
Mein letztes Meeting war kurz vor 16.00 zu Ende, ein Bus zurück geht um ca. 16.30 und war im real time tracker auch angezeigt. Hatte aber noch einiges zu tun und wollte somit den nächsten Bus nehmen. Der wurde aber nicht angezeigt. Und auch der nächste nicht. Um 19.00 war ich dann müde und wollte heim - immer noch keine Busanzeige. Ganz tapfer schaue ich, ob ich über die App ein Taxi bestellen kann. Die App zeigt mir meinen Standort richtig an, aber die Adresse ist total falsch. Ich traue dem Ganzen somit nicht und mache mich zu Fuß Richtung Zivilisation auf.
In einer Querstraße sehe ich einen Bus, der nach Kalamaria fährt. Ich gehe also diese Straße entlang und finde die Busstation. Nach ein paar Minuten kommt dann auch der nächste Bus, bleibt aber nicht stehen. Hmpf. Ich denke mir - macht nicht so viel Sinn, weiter zu warten. Und gehe zu Fuß weiter. In der Nähe ist ein regionaler Busbahnhof, da gibt es vielleicht Taxis?
Beim Busbahnhof gibt es auch Haltestellen für lokale Busse. Aber nur einer wird angezeigt, und ich kann nicht verstehen, ob mir der was bringen würde. Aber er kommt ohnehin erst in 25 Minuten. Ich gehe also weiter durch den Busbahnhof und finde tatsächlich Taxis. Der erste Fahrer hat offenbar Pause, aber der zweite will mich und bringt mich nach Hause. Juhu.
In Griechenland ist es üblich, am Neujahrstag einen Kuchen zu teilen, in dem eine Münze versteckt ist. Wer die Münze findet, hat besonders viel Glück im Neuen Jahr.
In der Arbeit gab es diesen Kuchen diese Woche, mit traditionellem Anschneiden und Verteilung der Stücke. Ich hab die Münze nicht gefunden, hoffe aber trotzdem auf viel Glück in 2026 :-)
Wieder in Kalamaria angekommen, hab ich mal endlich die Halloween-Kerze angezündet :-)
Bei der Ankunft haben auch 3 Rechnungen (Betriebskosten und Strom) auf mich gewartet, sowie die Benachrichtigung, dass ich den Gaszähler ablesen und die Werte telefonisch melden muss. Hmpf. Die Überweisung der Stromrechnungen hat problemlos funktioniert. Für die Betriebskosten hab ich nirgends einen IBAN gefunden, und die Nachfrage durch den relocation service hat ergeben, dass es keinen gibt (?!?). Äh, ja, also, hm. Den Gaszähler konnte ich problemlos ablesen, die telefonische Übermittlung hat dann allerdings Überwindung gekostet. Weil mein Handy in der Wohnung keinen Empfang hat, hab ich es über MS Teams probiert, und obwohl die Telefonnummer korrekt eingegeben war (wiederholt überprüft), bin ich bei der security booth meiner eigenen Organisation gelandet, statt beim Gasanbieter. Artificial Intelligence. Also dann doch mit dem Handy versuchen - dh mit allen Unterlagen und dem Handy am Ohr auf den Balkon. Bei der Nummer lief dann mal eine ewig lange griechische Ansage, von der ich natürlich nichts verstand. Irgendwann dann der Eindruck, dass da doch ein Mensch dran ist. Hat auch gleich Englisch mit mir gesprochen, und in gefühlt 3 Sekunden war alles erledigt. Hoffe ich halt.
Ich habe auch schon den einen oder anderen kurzen Spaziergang in der Nachbarschaft gemacht. Das Gehsteigproblem wird momentan durch rumliegende ausrangierte Christbäume verschärft.
Und ich habe mir - trotz deutlich wärmeren Temperaturen als in Wien, Pullis und Einheizen - einen Schnupfen eingefangen. Aber anscheinend sind grad alle hier krank, also bin ich wahrscheinlich eh resilient :-)
Nach fast einem Monat in Wien bin ich letzten Freitag zurück nach Thessaloniki gereist. Bei Schneefall. Wovor sogar an der Straßenbahnstation gewarnt wurde.
Ruhiges Wochenende mit Häkeln (die ersten 4 Eulen - Geburtstagsgeschenke des Jahres) und Sticken (die nicht fertig gewordene Weihnachtsstickerei - Geschenke für Weihnachten 2026 somit jetzt schon in Vorbereitung).
Am Weg zum Zug haben wir auch noch einen Stop mit Stadtspaziergang in Lindau gemacht. Auch sehr hübsch.
Am Rückweg zum Autoreisezug haben wir einen Zwischenstop in Meersburg gemacht. Hübsch, aber bergauf-bergab mit Stiefel ohne Profil und frischem Schnee/Eis nicht so einfach zu meistern :-)
Am 1. Jänner waren wir auf der Blumeninsel Mainau - die jetzt im Jänner nicht ganz so spannend ist :-) Allerdings konnte man viel Eis bewundern, ein Schloss und Schmetterlinge im Glashaus.
Silvester haben wir dann mit einem Buffett von 19-24 Uhr gefeiert :-)
... und ein Bier-Tasting gab es auch
Fein war's, aber es wäre schon toll, wenn man nicht bis Mitternacht wach bleiben müsste :-)