Auf der anderen Seite des "Fjords" ist übrigens Nordirland, also der britische Teil der Insel. Allerdings war's soooo sonnig, dass man auf den Fotos fast nichts erkennt. Aber ich will mich ja nicht beschweren über schönes Wetter :-)
Mittwoch, 13. April 2011
Cooley Peninsula
Auf der Cooley-Halbinsel sind wir dann mal ein Stück die Küste entlang gefahren. Ganz nah am Wasser :-) Und wenn man auf die andere Seite guckt, sieht man die Cooley Mountains. Sehr nett.
Der Strand war an der Stelle, wo wir ihn erkundet haben, nicht wirklich Strand, sondern mehr Geröll. Mit komischen Pflanzen. Muscheln konnte man trotzdem gut sammeln.
Und - typisch Irland - gab es mal wieder ein paar Tiere in der Gegend rumstehen, diesmal Pferdchen. Die waren aber angebunden, die armen.
Außerdem haben wir auf der Halbinsel das "Long Woman's Grave" gesucht. Eine spanische Prinzessin wurde von einem irischen Grundbesitzersohn damit nach Irland gelockt, dass er ihr versprach, dass das ganze Land, das sie sehen kann, ihr gehört. Als sie dann auf die Cooley-Halbinsel gekommen ist, hat ihr der Anblick aber nicht gefallen und sie ist aus Kummer gestorben. Angeblich war sie sehr groß - so um die 2 m - darum ist das hier das Long Women's Grave. Aber wieder mal haben die Iren übertrieben (das war mindestens 6 m lang :-)).
Dienstag, 12. April 2011
Proleek Dolmen
Nach Monasterboice ging's weiter in den Norden, auf die Cooley-Halbinsel. Erster Stop dort war der Proleek-Dolmen: Fast 4 m hoch, etwas mehr als 3 m breit und angeblich 40 Tonnen schwer (wie die das wohl geschätzt haben?) bin ich mal wieder beeindruckt, wie die Erbauer das vor Urzeiten ohne Kran u.ä. zustande gebracht haben. Noch dazu so ausbalanciert, dass der obere Stein nur auf den spitzen Enden der Säulen steht. Wow!
Der Reiseführer hat angeregt, dass man versuchen soll, einen Kieselstein auf den Deckstein zu werfen. Wenn er oben liegen bleibt (was nicht so einfach ist, da das Ding rund ist), erfüllt sich ein Liebeszauber, den man sich gewünscht hat. Und weil das ja nicht schaden kann, hab ich's ausprobiert. Gerade hab ich in Wikipedia (www.wikipedia.org/wiki/Proleek) aber eine andere Interpretation gelesen: Wessen Steinchen oben liegen bleibt, wird innerhalb eines Jahres heiraten. Ups. [Ja, mein Stein ist oben geblieben - aber erst beim fünften oder sechsten Versuch. Ob dann die Legende noch wirkt?]
Das Witzige an dem/den Dolmen übrigens: Sie stehen auf einem Golfplatz, der hinter einem Hotel versteckt ist. D.h. um zum Dolmen zu gelangen, wandert man mal eine Weile zwischen verschiedenen Greens (?) herum; zum Glück gibt's immer wieder einen Pfeil, wo's zum Dolmen geht (sehr Irland-untypisch, dass was ausgeschildert ist).
Und damit die Dolmensuchwanderer sich später nicht beschweren können, wenn sie einen Golfball an die Birne bekommen haben, gibt es entsprechende Warntafeln :-)
Neben dem eigentlichen Dolmen gibt es übrigens noch einen zweiten. Der wird aber nirgends erwähnt. Ich hab ihn trotzdem fotografiert :-)
Und mit Golfhintergrund sieht das dann so aus:
Montag, 11. April 2011
Monasterboice
Monasterboice war ab dem frühen 6. Jahrhundert "eine Stätte mönchischer Gelehrsamkeit" (richtig, so wieder mal mein Reiseführer). Für Keltenfans wie mich heutzutage ein lohnenswertes Ausflugsziel - es gibt nämlich nicht nur einen (kaputten) Rundturm, sondern auch 3 Hochkreuze zu bewundern, und das alles relativ nahe an Dublin, jederzeit geöffnet und ohne Eintrittspreis.
Sonntag, 10. April 2011
Howth (4)
Samstag, 9. April 2011
Glendalough (6)
Noch ein paar steinige Bergeindrücke von der anderen Uferseite des Upper Lakes!
Ziemlich bald hört sich dann übrigens der Holzplanken-/Geröllweg auf, und man muss sich teilweise sogar ein bissi kletternd voran bewegen, weil da gewisse Hindernisse vor einem auftauchen...
Sobald die (kurze) Kletterpartie dann hinter einem liegt, geht man den See entlang, da gibt's wieder einen Schotterweg, und der ist dann auch ganz eben. Und immer wieder Schilder, die einen ermutigen - der Parkplatz ist nicht mehr weit :-)
Kurz vor dem Ende des Weges gibt es dann noch einen Aussichtspunkt - auf der gegenüberliegenden Uferseite sieht man nämlich die Höhle, in der St. Kevin gewohnt hat. Ich glaub, einer der anderen Wanderwege führt direkt dort hin - das ist dann wohl eine ziemliche Kletterpartie? Ich glaub, das muss ich noch genauer recherchieren :-)
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